Baukom Online Das Wohn-Portal mit Informationen zu Hausbau, Wohnen und Garten

Genau zum jetzigen Zeitpunkt, als dieser Artikel verfasst wir, laufen ausführliche und intensive Studien, die das Wohnverhalten von uns Deutschen näher beleuchten. Daran beteiligt sind unter anderem Wirtschaftsinstitute, Marktforscher, Entwicklungsplaner und die Bundesregierung. Sie alle kommen nahezu einhellig zu einem Ergebnis – es fehlt fast allerorten an bezahlbarem und berufsbedingt attraktiv gelegenem Wohnraum. Betroffen davon sind ganz besonders Familien beziehungsweise alle Formen von Mehrpersonenhaushalten.
Muss das sein? Offensichtlich sollen die bis circa in das Jahr 2030 laufenden sozialen Wohnungsbauprogramme forciert werden. Das sind noch mehr als zehn Jahre! Lohnt es sich nicht, besser selbst die Initiative zu ergreifen? Zugegeben – Bauen kostet Geld und es ist die wahrscheinlich größte Investition im Leben. Zudem muss eine Finanzierung auf sicheren Beinen stehen. Trotzdem könnten sich noch viel mehr Familien den Traum vom Bauen, Wohnen und Garten erfüllen, wenn sie Ihre Scheu vor den vor ihnen stehenden Aufgaben überwinden würden. Es lohnt sich, denn am Ziel dieser aufregenden Zeit steht das eigene Wohnumfeld mit all seinen Vorzügen, die wir nachfolgend etwas näher beleuchten wollen.

Bauen ist eine Investition in die Zukunft

Zur Veranschaulichung soll folgendes kleines Rechenbeispiel dienen. Ihm liegen Durchschnittswerte zugrunde, die regional stark unterschiedlich sein können. Dieser Aspekt ist jedoch nur von zweitrangiger Bedeutung, denn parallel dazu sind auch die Baupreise und Einkommensverhältnisse im gleichen Verhältnis unterschiedlich:
Eine vierköpfige Familie bewohnt eine Mietwohnung in einer Kleinstadt. Ihre Mietkosten einschließlich der Mietnebenkosten betragen monatlich 850 Euro. Bis zum Erreichen des Rentenalters werden sie circa vierzig Jahre in solchen Mietwohnungen leben. Bis dahin bezahlen sie sage und schreibe 408.000 Euro Miete! Am Ende dieser Zeit stehen sie mit leeren Händen da. Sie benötigen weiterhin einen bezahlbaren Wohnraum, den sie nun jedoch von ihrer kleinen Rente finanzieren müssen.
Der Vergleich mit dem Bau des eigenen Hauses fördert Folgendes zutage:
Ein durchschnittlicher Hausbau kostet zwischen 250.000 und 350.000 Euro. Darin enthalten sind alle Kosten für den Bau, das Grundstück sowie Nebenkosten. Bei zwei Verdienern ist eine Baufinanzierung nach circa 25 Jahren getilgt. Das heißt, von nun an wohnt die Familie mietfrei. Wenn die Elternteile 15 Jahre später das Rentenalter erreicht haben, bleibt ihre kleine Rentenkasse entlastet.
Diese Rechnung kann jedoch nur einen geringen Teil der preislichen Vorteile widerspiegeln. Alle Bauherren schaffen sich vielmehr einen Wohnkomfort, der sich in keiner Weise mit den Möglichkeiten in einer Mietwohnung vergleichen lässt. Er entspricht maßgeschneidert ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen. Hier stören keine Nachbarn mit lauter Musik und Raucher im Treppenhaus. Hier müssen sie nicht um Erlaubnis bitten, wenn sie einen Dübel in die Wand bohren müssen.

Hausbau

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Wohnen nach den eigenen Vorstellungen

Der Bau des eigenen Hauses beginnt mit der spannenden Zeit der Planung. Schließlich soll es den Bedürfnissen entsprechen, mit denen jedes Familienmitglied zufriedengestellt ist. Dazu gehören das eigene Arbeitszimmer, die Bastelwerkstatt, die Garage, das Kaminzimmer mit gemütlicher Sofalounge und vieles Weitere mehr. Das Haus soll aber auch technisch so ausgestattet sein, wie es dem eigenen Wunsch nach Sicherheit und Komfort entspricht. Dazu gehören besonders der Einbruchsschutz, aber auch der noch junge Standard des Smart-Homes. Zugegeben – viele dieser Dinge sind mit zusätzlichen Ausgaben beim Bau verbunden. Nicht alle Komponenten sind aus finanziellen Gründen sofort beim Hausbau umsetzbar. Dafür ist jedoch auch noch Zeit, wenn die vielen Ausgaben während der Bauzeit vorüber sind und sich das Familienbudget wieder auf einem beruhigten Level befindet.
Lassen sich all diese Dinge mit den Möglichkeiten in einer Mietwohnung vergleichen? Absolut nicht, denn nicht eines der genannten Argumente für den Bau des eigenen Hauses ist in einer Mietwohnung umsetzbar.
Wohnen im eigenen Haus bedeutet aber auch, ein architektonisch attraktives Umfeld zu genießen, welches sich die Bauherren selbst geschaffen haben. Es ist täglich eine Freude, nach getaner Arbeit nach Hause zu kommen und von einer gepflegten grünen Oase empfangen zu werden. Und damit sind wir beim dritten Thema – dem Garten.

Wohnen

Die Gestaltung des Wohnraums sollte bereits bei der Planung des Hauses berücksichtigt werden. Danach geht es in die eigentlichen Disziplinen: … Weiterlesen

Der Garten: Zu hochwertiger Wohnqualität gehört das Wohnzimmer im Grünen

Von Mietwohnungen mit Minibalkon soll hier gar nicht erst die Rede sein. Bei ihnen ermöglicht nur der Spaziergang im Stadtpark (wenn vorhanden) den Aufenthalt im Grünen. Komfortablere und deshalb noch teurere Wohnanlagen verfügen über Gemeinschaftsgärten und gegebenenfalls Spielplätze. Können diese aber den eigenen Hausgarten ersetzen?
Vor allem junge Menschen, die in einer Stadtwohnung aufgewachsen sind, scheuen sich häufig vor den Aufgaben, die der eigene Garten mit sich bringt. Das ist eine völlig verständliche Reaktion, denn jede Aufgabe beginnt mit einem Lernprozess. Er muss neben der täglichen Arbeit, dem Haushalt und der Kindererziehung bewältigt werden, und das kostet Kraft. Anfängliche Fehler sind völlig normal, aber mit jedem Rückschlag wächst auch die Anzahl der Erfolge. Die führen zu berechtigtem Stolz und erzeugen täglich ein neues Glücksgefühl.
Der wohl bedeutendste Grund für den eigenen Hausgarten ist für junge Familien das ungestörte Aufwachsen der Kinder. Hier können sie spielen und toben, ohne dass ihre Eltern immer auf herannahende Autos und andere Gefahren achten müssen. Sie können ihre Spielkameraden einladen und damit ihr Gespür für soziale Kontakte entwickeln. Vor allem aber wachsen sie in der Natur auf. Sie ist der beste Lehrer, bei dem sie begreifen, wie Blumen wachsen, Insekten schwirren und wie sich die verschiedenen Jahreszeiten anfühlen.
Die Terrasse am Hausgarten ist das zweite Wohnzimmer. Bewohner des eigenen Hauses finden bereits hier ihre grüne Oase, in der sie sich wohlfühlen und sich häufig frei von neugierigen Blicken bewegen können. Im Hausgarten setzt sich dieser Umgang mit der Natur fort, und aus früheren Gartenskeptikern entwickeln sich häufig passionierte HobbygärtnerInnen.
Bauen, Wohnen und Garten – an Beginn liegt eine arbeitsreiche Zeit. Das Resultat besteht in einem sechsstelligen geldwerten Vorteil zur Mietwohnung. Vor allem aber schaffen sich Bauherren eine unvergleichbar höhere Wohn- und Lebensqualität.

Garten

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