Kinderzimmer in Asien

Asien ist riesig, entsprechend unterschiedlich sind die Kinderzimmer eingerichtet. Die Kinderzimmer unterscheiden sich nicht nur stark von denen in Deutschland, sondern sie unterscheiden sich in den jeweiligen Ländern. In vielen asiatischen Ländern, beispielsweise in Indien, in Thailand oder in Afghanistan, ist es schon ein großes Privileg, wenn ein Kind dort ein eigenes Zimmer hat. Viele Familien sind dort so arm, dass die Kinder nicht einmal ein Bett ihr eigen nennen können; sie schlafen auf dem Fußboden oder müssen sich mit einem Geschwisterkind ein Bett teilen. Alle Kinder spielen, doch in den armen Ländern in Asien, beispielsweise in Bangladesh, können nicht alle Kinder spielen oder in die Schule gehen, da sie schon frühzeitig mithelfen müssen, ihre Familie zu ernähren. Für sie wird das eigene Zimmer immer ein Traum bleiben.

Andere Länder, andere Kinderzimmer

In Asien, vor allem in den wärmeren Ländern, sind die Kinderzimmer oft hell und lichtdurchflutet, mit großen Fensterfronten. So wie bei uns zieren Bilder die Wände, doch mit asiatischen Inspirationen wie Elefanten, Puppen in chinesischer oder indischer Kleidung oder mit Straßenszenen. In vielen asiatischen Ländern, beispielsweise in China oder Japan, müssen die Menschen mit wenig Wohnraum auskommen, entsprechend klein sind die Kinderzimmer, wenn Kinder überhaupt ein eigenes Zimmer haben. Richtig gut schläft es sich in Massivholzbetten, die in asiatischen Kinderzimmern als Einzelbetten oder als Doppelstockbetten vorhanden sind. In vielen Ländern sind solche Betten mit Schnitzereien reich verziert. Zu solchen Betten gehört die richtige Bettwäsche, die in Asien nicht selten mit Drachen oder mit Elefanten verziert ist. Für die richtige Beleuchtung wird mit hübschen Kinderlampen gesorgt, in China haben sie oft die Gestalt von Drachen. Auch Kinderlampen aus Papier, in der Form von Himmelslaternen, sind im Kinderzimmer Asien anzutreffen. Die Fußböden der asiatischen Kinderzimmer sind oft gefliest, doch auch Teppiche sorgen für Komfort. Sie sind kunstvoll geknüpft, je nach Region verfügen sie über orientalische Motive oder über Ornamente. Zu den Massivholzbetten passt die übrige Einrichtung sehr gut; sie ist in Form massiver Schränke, Tische und Stühle mit Schnitzereien zu finden. An massiven Schreibtischen, mit Schnitzereien, sitzen die Kinder auf gepolsterten Hockern, um ihre Schularbeiten zu erledigen. Nicht immer sind Schränke zur Aufbewahrung der Schulmaterialien und des Spielzeugs vorhanden. An den Wänden befinden sich daher oft Taschen aus Stoff, in denen Kinder ihre Sachen verstauen. Kindersofas und Kindersessel sind in Asien eher fremd, in vielen Ländern in Asien spielen die Kinder daher auf dem Fußboden. In allen Ländern lieben Kinder freundliche und kräftige Farben, so auch in Asien. Die Kinderzimmer sind bunt, solche Farben wie Rot, Orange und Gelb sind vorherrschend.

So spielen Kinder in Asien

Kinder in Asien freuen sich über asiatisches Spielzeug, zu dem Plüschtiere, aber auch Puppen gehören. Puppen sind häufig aus Stoff gefertigt und tragen die typische asiatische Kleidung. In Japan lieben die Kinder elektronisches Spielzeug:

  • Roboter
  • Tamagochi
  • Gameboy
  • Spielkonsolen.

Auf Ordnung kommt es nicht an, denn Kinder finden Puppen und Plüschtiere, beliebig im Zimmer angeordnet, auf dem Fußboden, im Bett oder auf den Stühlen, besonders lebendig. In vielen asiatischen Kinderzimmern befinden sich Fernseher und Musikanlagen, wenn auch sonst die Zimmer eher einfach eingerichtet sind. Kinder in Asien haben oft ganz bestimmte Hobbys und Berufswünsche, sie möchten Pilot, Arzt, Krankenschwester oder Lehrerin werden. Entsprechend der Hobbys und Interessen sind die Kinderzimmer eingerichtet. Tapete an den Wänden muss nicht sein, denn viele Kinder tapezieren ihre Zimmer mit Postern ihrer Lieblingsstars. Schränke sind in asiatischen Kinderzimmern nicht immer vorhanden, stattdessen befinden sich dort oft Regale mit großen Fächern.

Wenn Kinder in die Pubertät kommen

Kommen Kinder in die Pubertät, so verhalten sie sich ganz unterschiedlich, genau wie in Deutschland. Während bei Jungen das Kinderzimmer oft gar nicht chaotisch genug sein kann, so sind Mädchen in diesem Alter oft sehr ordentlich. Sie sind schon kleine Damen, die Zimmer sind aufgeräumt, die Wände sind mit Fächern und mit Bildern geschmückt. Vorhänge und Wandbespannungen aus Seide, oft kunstvoll drapiert, zieren die Zimmer.

So leben Nomadenkinder

In verschiedenen asiatischen Ländern, beispielsweise in Nepal oder in der Mongolei, leben noch viele Menschen als Nomaden. Sie müssen mit wenigen Mitteln auskommen, Kinderzimmer sind daher einfach, funktionell und praktisch eingerichtet, da alles wieder zum nächsten Ort mitgenommen werden muss. Die Kinderzimmer sind mit Körben ausgestattet, in denen die Kinder ihre Habseligkeiten aufbewahren. Statt in Massivholzbetten mit Themenwelten um Star Wars und Disney schlafen die Kinder oft auf stabilen, dicken Matten auf dem Fußboden.

So unterschiedlich wie der Kontinent, so unterschiedlich sind die Verhältnisse in Asien und die Kinderzimmer. Kinderzimmer sind oft nur klein und spartanisch eingerichtet, doch die Kinder lieben ihre Privatsphäre und schätzen die Zimmer als Rückzugsmöglichkeit.

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